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13. bis 15. September 2003
Hinter der Grenze sahen wir die ersten Dünen mit dem typisch roten Kalaharisand.
Auf südafrikanischer Seite wurde der Zustand der Kiesstraße schlechter. Gegen 15.30 Uhr erreichten wir den Kgalagadi Transfrontier Park.
Der Kgalagadi Transfrontier Park entstand 1999 durch die Zusammenlegung des Kalahari Gemsbok National Parks in Südafrika
und des Gemsbok-Parks in Botswana. Es war der erste länderübergreifende sgn. "Peace Park" in Afrika mit einer
Größe von ca. 38.000 km². Die südlichen Ausläufer des 2,5 Mio. km² großen Kalahari-Beckens reichen hier bis nach Südafrika. Es ist eine halbtrockene Savanne.
Wir waren jeweils 2 Nächte in Twee Rivieren, Nossob und Mata Mata. Es empfiehlt sich, die Quartiere schon lange vorher über die Zentrale der
South African National Parks zu reservieren,
da sie schnell ausgebucht sind. Wir waren von der Landschaft total beeindruckt und die 6 Nächte dort waren für uns auf keinen Fall zu lange.
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| Frühmorgens hatten wir am Wasserloch "Leeuwdril" im Flussbett des Nossob Glück und konnten
in aller Ruhe 4 Löwen (3 Weibchen und 1 Männchen) (Panthera leo) beobachten.
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| Kuhantilopen (Alcelaphus buselaphus) vor und im Sandsturm. Nach dem Sandsturm gab es sogar
kleine Sandverwehungen auf den Wegen. Dadurch fuhren wir uns einmal beinahe fest.
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| Die für den Park so typischen Oryxantilopen oder Gemsbok (Oryx gazella)
sind sehr zahlreich - auch die Streifengnus (Connochaetes taurinus) sieht man oft.
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| An den Wasserstellen kann man häufig Schwärme mit Namaflughühnern (Pterocles namaqua)
beobachten, die hier ihr Gefieder ins Wasser tauchen, damit es sich vollsaugt. So wird das Wasser dann zu den Jungen transportiert.
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Mole Snake (Pseudaspis cana). Mike Perry von African Reptiles and Venom in Bryanston (SA) half uns
mit dem Namen weiter. Die Schlange ist ungiftig, aber ihr Biss kann sehr schmerzhaft sein. |
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| Gelbschnabeltoko (Tockus leucomelas) |
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Gackeltrappe (Eupodotis afra oder E. afraoides) |
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Raubadler (Aquila rapax) |
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Morgens um 6.30 Uhr wurden die Tore des Camps geöffnet und abends um 18.30 Uhr
wieder geschlossen (Öffnungszeiten je nach Jahreszeit). Vor Verlassen des Camps trägt man sein Ziel ein und meldet sich gleich nach Ankunft im neuen Camp zurück, damit
auch niemand "verloren" geht. Die Wege im Park verlaufen in den ausgetrockneten Flussbetten (Rivieren) des Nossob und
Auob. Zwischen diesen gibt es Verbindungswege über die Dünen.
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Twee Rivieren ist mit Tankstelle,
Einkaufsladen, Restaurant, Informationscenter (wurde gerade renoviert), Swimmingpool,... am besten ausgestattet. Im Camp begegnet man Erdhörnchen (Xerus inauris) und
Erdmännchen (Suricata suricatta). Im Dach unseres Bungalows hatten Fledermäuse Quartier bezogen.
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